Das kleine
Städtchen Bitsch
wird beherrscht von der trutzigen Festung auch Zitadelle genannt. Nah
bei Deutschland gelegen war Bitsch schon immer
Militärstandort.
Deswegen
wurde
auch die Festung gebaut. 
Nach Süden hin liegen ausgedehnte
Übungsgelände, die hauptsächlich als
Panzerschießbahn genutzt werden.
Hier ist die Natur fast unberührt, da sich keiner reintraut.
Die Skulpturen auf dem oberen Rechten Bild stellen Frauen in schönen Gewändern und verführerischenPosen dar. Sie symbolisieren die flüchtigen Genüsse des Lebens.
Bitsch selbst ist
nicht
so malerisch wie Weissenburg, aber hat doch schöne Ecken und
einen
guten Kaffee kriegt man hier auch.
Die Stadt bemüht sich, Ihr Image zu verbessern.
Insbesondere auf dem kulturellen Sektor.
So hat man am Kreisel von Pirmasens her kommend immer wieder neue
Installationen geschaffen. Die erste war meines Wissens eine Ansammlung
von Gießkannen, momentan hat man ein Karussell nachgebaut.

Für uns Westpfälzer ist Bitsch Einkaufsstadt für Delikatessen und andere Nahrungsmittel, die man bei uns nicht bekommen kann. Interessant kann es auch sein, seine Medikamente dort zu kaufen. Die Gesundheitsreform bürdet uns immer mehr Zuzahlungen auf. In Frankreich sind manche Medikamente zu einem Drittel der Kosten bei uns zu haben.
Die Strecke nach Süden in Richtung
Weissenburg führt durch militärisches
Sperrgebiet inmitten ausgedehnter Wälder. Der Belag ist
richtig schön
rau, genau wie die Twin das mag. Schreckhaft darf man allerdings nicht
sein. Wenn die Panzer schiessen, knallt es manchmal tierisch neben der
Straße. Außerdem muss man mit verschmutzter
Straße rechnen
durch die vielen Kettenfahrzeuge.
Wenn Ihr Euch von Westen Bitsch nähert, schaut hinter Schorbach mal nach links. Dort stehen einige verfallene Gehöfte. Wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr dort Büffel, Lamas und Straußen sehen. Auch von Elefanten wurde schon berichtet. Leider hab ich dieses Jahr noch kein Jagdglück gehabt, sonst hätte ich ein Foto eingestellt.